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Nachträglicher Filtergraben
13 Juli 2008 15:50 #5808
von daxmann
daxmann antwortete auf Aw: Nachträglicher Filtergraben - Ein Tagebuch
Hallo, nachdem ich hier im Forum ein wenig gestöbert habe, kam für mich nur ein nachträglicher Filter infrage.
Ich habe keinen Schwimmteich oder größere Fische. Es ist ein naturnaher Teich mit ein paar Goldfischen ( diese waren ein Geschenk zur damaligen Teicheinweihung ). Auch muß nicht jedes Blättchen entfernt werden.Am Anfang war noch alles in Ordnung, mit den Jahren wurde das Wasser jedoch immer trüber.
Eine Pumpe im Teich wollte ich nicht, wegen des hohen Wartungaufwands.
Ein Filtergraben ließ sich wegen des Flächenbedarfs nachräglich nicht mehr realisieren.
Die Anbindung an den Teich erfolgte mittels Folienflansch. Der Flansch muss unterhalb des minimalsten Wasserstandes sein . Ein "Planungsfehler" beim damaligen Bau des Teiches kam mir hier entgegen. Da das Nachbargrundstück ziemlich nahe kam, hatte ich einen Bereich, wo der Uferwall/ Ufergraben "nur ca. 60 cm war.
Zuerst wurde auf einer Länge von ca. 1,5m die Bepflanzung entfernt. Dank der Ufermatte war das relativ leicht. Jetzt wurde die Folie / Vlies zurückgerollt und gesichert.
Senkrecht außerhalb des Teiches wurde nun ein Loch gegraben und dann waagerecht unterhalb des Ufergrabens zur Folie hin gegraben. Entlich kam Sand, kurz danach das Vlies.
Jetzt aber erstmal Wasser marsch. Der Wasserstand wurde bis zur geplanten Einbaulage des Folienflansches abgesenkt.
Folie säubern, Flansch anzeichnen aber noch nicht montieren. Die Befestigungsschrauben durch die Folie + Vlies schrauben, aber nicht durch den Gegenring. Die Schrauben sind nun von unten sichtbar. in diesem Bereich muss das Vlies entfernt werden. Wer sich noch erinnert, wie gut sich das Vlies schneiden lässt, weis was jetzt kommt. Auf keinen Fall ein Teppichmesser mit Abbrechklingen benutzen. Ich habe gebogene Klingen benutzt, Damit die Folie nicht beschädigt wird, habe ich von oben in die Schraublöcher einen L-förmigen Inbuss-Schlüssel gesetzt. Damit konnte das Vlies weit von der Folie gedrückt werden. Gleichzeitig konnte man entlang des kürzeren Schenkels das Vlies schneiden. Wenn ersteinmal genug Vlies aufgetrennt wurde, kann man es ganz gut packen und mit der trapezförmigen Klinge des Messers soweit auftrennen, dass der Gegenring genug Platz hat. Jetzt den Folienflansch laut Anleitung montieren, den mittleren Foliendurchbruch habe ich jetzt noch nicht gemacht.
Bei der Gelegenheit habe ich noch einen "Seerosen-Halbzwerg" entsorgt. Nach 3,5 Std Arbeit wurde dieser mit 2,5 Schubkarren dem Seerosenhimmel zugeführt. Spätestens wenn man sich "freut", wie toll doch die Seerose blüht, sosllte man darüber nachdenken.
Weiter geht es demnächst.
Bilder hierzu gibt es unter
picasaweb.google.de/daxmann0/Filteranlage?authkey=DWP2db1dsSM
Ich habe keinen Schwimmteich oder größere Fische. Es ist ein naturnaher Teich mit ein paar Goldfischen ( diese waren ein Geschenk zur damaligen Teicheinweihung ). Auch muß nicht jedes Blättchen entfernt werden.Am Anfang war noch alles in Ordnung, mit den Jahren wurde das Wasser jedoch immer trüber.
Eine Pumpe im Teich wollte ich nicht, wegen des hohen Wartungaufwands.
Ein Filtergraben ließ sich wegen des Flächenbedarfs nachräglich nicht mehr realisieren.
Die Anbindung an den Teich erfolgte mittels Folienflansch. Der Flansch muss unterhalb des minimalsten Wasserstandes sein . Ein "Planungsfehler" beim damaligen Bau des Teiches kam mir hier entgegen. Da das Nachbargrundstück ziemlich nahe kam, hatte ich einen Bereich, wo der Uferwall/ Ufergraben "nur ca. 60 cm war.
Zuerst wurde auf einer Länge von ca. 1,5m die Bepflanzung entfernt. Dank der Ufermatte war das relativ leicht. Jetzt wurde die Folie / Vlies zurückgerollt und gesichert.
Senkrecht außerhalb des Teiches wurde nun ein Loch gegraben und dann waagerecht unterhalb des Ufergrabens zur Folie hin gegraben. Entlich kam Sand, kurz danach das Vlies.
Jetzt aber erstmal Wasser marsch. Der Wasserstand wurde bis zur geplanten Einbaulage des Folienflansches abgesenkt.
Folie säubern, Flansch anzeichnen aber noch nicht montieren. Die Befestigungsschrauben durch die Folie + Vlies schrauben, aber nicht durch den Gegenring. Die Schrauben sind nun von unten sichtbar. in diesem Bereich muss das Vlies entfernt werden. Wer sich noch erinnert, wie gut sich das Vlies schneiden lässt, weis was jetzt kommt. Auf keinen Fall ein Teppichmesser mit Abbrechklingen benutzen. Ich habe gebogene Klingen benutzt, Damit die Folie nicht beschädigt wird, habe ich von oben in die Schraublöcher einen L-förmigen Inbuss-Schlüssel gesetzt. Damit konnte das Vlies weit von der Folie gedrückt werden. Gleichzeitig konnte man entlang des kürzeren Schenkels das Vlies schneiden. Wenn ersteinmal genug Vlies aufgetrennt wurde, kann man es ganz gut packen und mit der trapezförmigen Klinge des Messers soweit auftrennen, dass der Gegenring genug Platz hat. Jetzt den Folienflansch laut Anleitung montieren, den mittleren Foliendurchbruch habe ich jetzt noch nicht gemacht.
Bei der Gelegenheit habe ich noch einen "Seerosen-Halbzwerg" entsorgt. Nach 3,5 Std Arbeit wurde dieser mit 2,5 Schubkarren dem Seerosenhimmel zugeführt. Spätestens wenn man sich "freut", wie toll doch die Seerose blüht, sosllte man darüber nachdenken.
Weiter geht es demnächst.
Bilder hierzu gibt es unter
picasaweb.google.de/daxmann0/Filteranlage?authkey=DWP2db1dsSM
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22 Juni 2008 18:32 #5558
von rallek
rallek antwortete auf Aw: Nachträglicher Filtergraben
Wende Dich bitte an Naturagart. Da gibt es viele Dinge zu beachten und dann die vielen Lösungen... Da weiß der Experte am besten Bescheid!
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21 Juni 2008 13:37 #5548
von daxmann
Nachträglicher Filtergraben wurde erstellt von daxmann
Hallo, beabsichtige nachträgliche Montage eines Filtergrabens / Filter.
Da der Uferwall schon lange bewachsen ist,kommt die Foliendurchführung mittels Dammdurchführung wohl nicht mehr infrage. Den Ansaugschlauch über den Uferwall führen wird wegen der Luftblase im obersten Punkt auch nicht gehen. Ist hier eine Foliendurchführung mittels Flanschdurchführung unterhalb des Ufergrabens eine Lösung. Einlauf ist in externen Pumpenschacht angedacht. Wie ist die Belastung der Folie durch die Schläuche gering zu halten? Gibt es eine bessere Lösung, oder bin ich mit meiner Idee sogar auf dem Holzweg?
Da der Uferwall schon lange bewachsen ist,kommt die Foliendurchführung mittels Dammdurchführung wohl nicht mehr infrage. Den Ansaugschlauch über den Uferwall führen wird wegen der Luftblase im obersten Punkt auch nicht gehen. Ist hier eine Foliendurchführung mittels Flanschdurchführung unterhalb des Ufergrabens eine Lösung. Einlauf ist in externen Pumpenschacht angedacht. Wie ist die Belastung der Folie durch die Schläuche gering zu halten? Gibt es eine bessere Lösung, oder bin ich mit meiner Idee sogar auf dem Holzweg?
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