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Pumpen, Bachläufe, Quellen und Wasserspiele.
Anschluss Auslauf NG Filter
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05 Apr. 2023 06:27 #34892
von Alfons-Teich
Alfons-Teich antwortete auf Anschluss Auslauf NG Filter
Hallo miteinander,
wie Marc das beschreibt, mache ich es seit vier Jahren. Nach der Pumpe habe ich ein Dreiwegeventil, welches ich nach Gutdünken so einstelle, dass mir die Wasserverteilung gefällt. Ein Strang führt zum NG-Filterturm. Der Auslauf des Filters speist einen kurzen Bachlauf in den Teich. Der andere Strang führt (ungefiltert) zu einem Quelltrog, dessen Überlauf in den Teich plätschert.
Da kommt kein "trübes" Wasser an! Ich stelle auch nicht fest, dass sich im Quelltrog nennenswert etwas absetzt.
Meine Gedanken zu dieser Konstruktion sind, dass das Prinzip des Schwebstofffilters mittels Filterschwämmen ein statistisches Thema ist. Umso weniger Wasser durch den Filter strömt, umso wirkungsvoller ist er. Ob ich jetzt 100% des gepumpten Wassers durch den Filter laufen lasse und möglicherweise 45% Abscheidegrad erziele oder 50% des Wassers mit 90% Abscheidegrad und 50% mit 0% Abscheidung, bleibt zum Schluß nahezu gleich. Wichtig ist, dass 100% durch den Filterteich gehen - dort wird die wirkliche Reinigungsleistung erbracht, sowohl chemisch (Nährstoffreduktion) als auch mechanisch (Absetzen der Schwebstoffe). Durch die zwei Teicheinläufe habe ich eine bessere Durchmischung des Teichwassers und möglicherweise einen höheren "Gesamtwirkungsgrad" des Reinigungssystems.
Das Y am Ausgang des Filterkastens sehe ich insofern kritisch, dass es schwierig wird, das so fein auszurichten, dass sich die gewünschte Aufteilung der Wasserströme ergibt. Hier entscheiden halbe Millimeter! Mit Schiebern zu arbeiten, benötigt Staudruck. Das bedeutet Rückstau in den Filterkasten und ganz schnell Wasserverlust.
Was ich nicht verstehe: Wieso kam aus dem DN50-Rohr nix raus? Das kommt mir ominös vor. Bei Reduktion vom 75er Auslauf auf 50er ist die Füllung des Rohres größer, eventuell ein gewisser Staudruck und eine höhere Fließgeschwindigkeit. Aber gar nichts? Luft kommt durch die Filterkästen immer genug ran, am Unterdruck kann es also nicht gelegen haben.
Gruß
Alfons
wie Marc das beschreibt, mache ich es seit vier Jahren. Nach der Pumpe habe ich ein Dreiwegeventil, welches ich nach Gutdünken so einstelle, dass mir die Wasserverteilung gefällt. Ein Strang führt zum NG-Filterturm. Der Auslauf des Filters speist einen kurzen Bachlauf in den Teich. Der andere Strang führt (ungefiltert) zu einem Quelltrog, dessen Überlauf in den Teich plätschert.
Da kommt kein "trübes" Wasser an! Ich stelle auch nicht fest, dass sich im Quelltrog nennenswert etwas absetzt.
Meine Gedanken zu dieser Konstruktion sind, dass das Prinzip des Schwebstofffilters mittels Filterschwämmen ein statistisches Thema ist. Umso weniger Wasser durch den Filter strömt, umso wirkungsvoller ist er. Ob ich jetzt 100% des gepumpten Wassers durch den Filter laufen lasse und möglicherweise 45% Abscheidegrad erziele oder 50% des Wassers mit 90% Abscheidegrad und 50% mit 0% Abscheidung, bleibt zum Schluß nahezu gleich. Wichtig ist, dass 100% durch den Filterteich gehen - dort wird die wirkliche Reinigungsleistung erbracht, sowohl chemisch (Nährstoffreduktion) als auch mechanisch (Absetzen der Schwebstoffe). Durch die zwei Teicheinläufe habe ich eine bessere Durchmischung des Teichwassers und möglicherweise einen höheren "Gesamtwirkungsgrad" des Reinigungssystems.
Das Y am Ausgang des Filterkastens sehe ich insofern kritisch, dass es schwierig wird, das so fein auszurichten, dass sich die gewünschte Aufteilung der Wasserströme ergibt. Hier entscheiden halbe Millimeter! Mit Schiebern zu arbeiten, benötigt Staudruck. Das bedeutet Rückstau in den Filterkasten und ganz schnell Wasserverlust.
Was ich nicht verstehe: Wieso kam aus dem DN50-Rohr nix raus? Das kommt mir ominös vor. Bei Reduktion vom 75er Auslauf auf 50er ist die Füllung des Rohres größer, eventuell ein gewisser Staudruck und eine höhere Fließgeschwindigkeit. Aber gar nichts? Luft kommt durch die Filterkästen immer genug ran, am Unterdruck kann es also nicht gelegen haben.
Gruß
Alfons
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05 Apr. 2023 05:37 #34886
von _mark_
_mark_ antwortete auf Anschluss Auslauf NG Filter
Guten Morgen
ja, ganz genau. So trübe wie es eben am Ende des Filtergrabens noch ist
Gruß
Mark
ja, ganz genau. So trübe wie es eben am Ende des Filtergrabens noch ist

Gruß
Mark
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05 Apr. 2023 05:34 #34884
von fritz24
fritz24 antwortete auf Anschluss Auslauf NG Filter
Guten Morgen! Wo geht den die 2. Quelle hin? Ich habe ähnliche Gedanken für einen Wasserfall, aber ohne Filter schickt man ja im Prinzip trübes Wasser über den Wasserfall oder Bachlauf in den ST?
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23 März 2023 20:08 #34859
von raineru
raineru antwortete auf Anschluss Auslauf NG Filter
Vielen Dank _mark_,
die Idee ist so genial. Die Pumpe ist groß genug. Einen Verteiler inkl Muffenschieber, der zb. 2/3 über den Filter bringt & 1/3 als neue Quelle durch lässt ist auch sehr einfach einbaubar.
Viele Grüße
Rainer
die Idee ist so genial. Die Pumpe ist groß genug. Einen Verteiler inkl Muffenschieber, der zb. 2/3 über den Filter bringt & 1/3 als neue Quelle durch lässt ist auch sehr einfach einbaubar.
Viele Grüße
Rainer
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22 März 2023 07:27 #34857
von _mark_
_mark_ antwortete auf Anschluss Auslauf NG Filter
Hallo
je nachdem wie groß Deine Pumpe ist würde ich an der Druckleitung schon das Y montieren und nur mit einem Teil des Wassers über den Filter gehen.
Der NG Filter hat das Problem, daß das Wasser oben rein und unten wieder raus läuft. Das Ganze steht immer oberhalb der Quelle und muß wieder irgendwie versteckt werden.
Gruß
Mark
je nachdem wie groß Deine Pumpe ist würde ich an der Druckleitung schon das Y montieren und nur mit einem Teil des Wassers über den Filter gehen.
Der NG Filter hat das Problem, daß das Wasser oben rein und unten wieder raus läuft. Das Ganze steht immer oberhalb der Quelle und muß wieder irgendwie versteckt werden.
Gruß
Mark
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- Lohschneider
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21 März 2023 07:38 #34853
von Lohschneider
Lohschneider antwortete auf Anschluss Auslauf NG Filter
Hallo, ich wüßte nicht, was gegen ein Y-Stück am Ausgang des Filterkastens spricht. Das einzige was Probleme machen würde, wenn es aus irgendeinem Grund zu einem Rückstau kommt, d.h. am Ausgang muss soviel Wasser abfließen können wie am Eingang reinkommt. Daher soll das DD75 Rohr auch nicht sooo lang sein und ein ausreichendes Gefälle aufweisen
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