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Dauert das Folienverlegen lange?
12 Aug. 2004 09:26 #836
von Gerd
Gerd antwortete auf RE: Dauert das Folienverlegen lange?
Ich baue einen Koi-Teich mit steilen Wänden und will später keine Falten sehen. Das geht doch nur dann, wenn die Folie im Loch verklebt wird.
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11 Aug. 2004 23:35 #835
von Norbert
Norbert antwortete auf RE: Dauert das Folienverlegen lange?
Dagegen spricht mehrerlei:
1) Die Folie wird durch den Wasserdruck viel stärker an die Wand gepreßt als Du es beim Verkleben simulieren kannst - es sei denn Du läßt Dehnungsfalten - aber keiner weiß, wie groß die sein müssen. Wenn das Wasser die Folie dann an die Wand drückt, wird sich die Nahtstelle nicht dehnen (weil sie dort doppelt liegt), die benachbarten Bereiche aber dafür viel stärker. Wenn dort ein Millimeter stark gedehnt wird, wird die Folie dünner und kann reißen.
Eine Falte hätte an der Stelle nachgegeben und es wären keine Dehnungen im Material entstanden.
2) Die Naht in einer Industriehalle ist immer standardisierter und besser als im Freiland, womöglich noch an steilen Hängen, bei Kälte und Regen.
3) Wenn Du die Folie mit THF klebst, kannst Du einem jetzt schon leidtun. Das Zeug ist sehr problematisch und ich würde es in einer engen Grube "nicht unter 12 Windstärken" einsetzen.
1) Die Folie wird durch den Wasserdruck viel stärker an die Wand gepreßt als Du es beim Verkleben simulieren kannst - es sei denn Du läßt Dehnungsfalten - aber keiner weiß, wie groß die sein müssen. Wenn das Wasser die Folie dann an die Wand drückt, wird sich die Nahtstelle nicht dehnen (weil sie dort doppelt liegt), die benachbarten Bereiche aber dafür viel stärker. Wenn dort ein Millimeter stark gedehnt wird, wird die Folie dünner und kann reißen.
Eine Falte hätte an der Stelle nachgegeben und es wären keine Dehnungen im Material entstanden.
2) Die Naht in einer Industriehalle ist immer standardisierter und besser als im Freiland, womöglich noch an steilen Hängen, bei Kälte und Regen.
3) Wenn Du die Folie mit THF klebst, kannst Du einem jetzt schon leidtun. Das Zeug ist sehr problematisch und ich würde es in einer engen Grube "nicht unter 12 Windstärken" einsetzen.
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- stuttgarter
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11 Aug. 2004 21:15 #834
von stuttgarter
stuttgarter antwortete auf RE: Dauert das Folienverlegen lange?
Trotzdem dürfte das Verschweißen in der Grube doch wesentlich einfacher sein. Ich habe die Folie vor Ort verklebt, die paßt jetzt genau und ich habe keine Falten.
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11 Aug. 2004 20:13 #833
von Norbert
Norbert antwortete auf RE: Dauert das Folienverlegen lange?
Vergiß das Schleppen! Bis 200 kg geht das gut mit der Sackkarre. Eine Tonne fährst Du problemlos mit einem Hubwagen. Wenn Du das alles nicht hast, baust Du Dir aus 4 Bohlen und 5 Besenstielen eine Rollenbahn bis zum Teich. Wenn das alles nicht geht, leihst Du Dir einen kleinen Radlader oder ein Bauer kommt mit seinem Ackerschlepper mit Palettengabel. Die alten Pyramiden-Ägypter würden sich schlapp lachen, wenn sie lesen würden, über welche mickerigen Gewichte wir hier diskutieren.
Wir hatten in 25 jahren keine Baustelle, bei der der Transport und die Abwicklung ein unlösbares Problem gewesen wäre.
Es war manchmal zugegebenermaßen nicht ganz einfach, wenn z.B. Bäume oder etliche Treppenstufen im Weg waren. Aber geklappt hat es immer!
Wir hatten in 25 jahren keine Baustelle, bei der der Transport und die Abwicklung ein unlösbares Problem gewesen wäre.
Es war manchmal zugegebenermaßen nicht ganz einfach, wenn z.B. Bäume oder etliche Treppenstufen im Weg waren. Aber geklappt hat es immer!
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11 Aug. 2004 18:42 #832
von Peter
Peter antwortete auf RE: Dauert das Folienverlegen lange?
Wieso habe ich Dich eigentlich nicht bei der Olympiade in Athen gesehen. Wenn Du 200 kg untern Arm nimmst, um die Folie zum Teich zu schleppen...
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11 Aug. 2004 16:31 #831
von Norbert
Norbert antwortete auf RE: Dauert das Folienverlegen lange?
Das Thema kommt immer wieder hoch - wird auch systematisch hochgekocht von Leuten, die daran verdienen, die Folie selbst zu verlegen. Da werden schwere Wirbelsäulenschäden in Aussicht gestellt - alles Quatsch. Tragen kannst Du die Folie ohnehin nicht - geht also nur mit denken. Und ob Du für 200 kg denkst oder für 800 ist ziemlich egal. Normalerweise machen wir bei 1000 kg Schluß und liefern größere Folien dann in mehreren Segmenten.
Der begrenzende Faktor ist nicht in erster Linie das Gewicht, sondern die Aufwickelbreite. Wenn die Folie wie ein Schneckenhaus aufgerollt ist, muß sie auf der Baustelle abgerollt werden. Die ersten Wicklungen werden mit größeren Gewichten natürlich immer schwerer. Je breiter jenes "Folien-Schneckenhaus" ist, desto mehr Leute können anfassen. Wenn wir die Folie auf zwei Meter Breite aufwickeln, können 6 - 8 Leute an dem Folienpaket anfassen. Das sind dann vielleicht 130 kg für jeden. Wohlgemerkt: Nicht zum Tragen, sondern zum Rollen. Wenn Dein Auto stehenbleibt hebst du das Ding ja auch nicht auf den Seitenstreifen, sondern schiebst es dahin. Weil Schieben eben einfacher geht als Tragen.
Wenn wir noch breiter wickeln, steigen zwar die Frachtkosten, aber es können noch mehr Leute anfassen. Ob 10 Leute 1500 kg abwickeln oder einer 150 kg ist für jeden einzelnen ziemlich egal. Bis 200 kg schaffe ich das z.B. noch gut allein.
Der begrenzende Faktor ist nicht in erster Linie das Gewicht, sondern die Aufwickelbreite. Wenn die Folie wie ein Schneckenhaus aufgerollt ist, muß sie auf der Baustelle abgerollt werden. Die ersten Wicklungen werden mit größeren Gewichten natürlich immer schwerer. Je breiter jenes "Folien-Schneckenhaus" ist, desto mehr Leute können anfassen. Wenn wir die Folie auf zwei Meter Breite aufwickeln, können 6 - 8 Leute an dem Folienpaket anfassen. Das sind dann vielleicht 130 kg für jeden. Wohlgemerkt: Nicht zum Tragen, sondern zum Rollen. Wenn Dein Auto stehenbleibt hebst du das Ding ja auch nicht auf den Seitenstreifen, sondern schiebst es dahin. Weil Schieben eben einfacher geht als Tragen.
Wenn wir noch breiter wickeln, steigen zwar die Frachtkosten, aber es können noch mehr Leute anfassen. Ob 10 Leute 1500 kg abwickeln oder einer 150 kg ist für jeden einzelnen ziemlich egal. Bis 200 kg schaffe ich das z.B. noch gut allein.
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