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Lebensdauer einer Photovoltaikanlage
09 Okt. 2012 16:04 #16900
von Weniger
Weniger antwortete auf Aw: Lebensdauer einer Photovoltaikanlage
Vielen Dank für Eure Beiträge. Wir werden uns jetzt noch einmal richtig beraten lassen und vor allem auch alles planen lassen.
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30 Sep. 2012 10:49 - 30 Sep. 2012 10:54 #16837
von Ostfriese
Unser Teich:
www.teichgalerie.eu/index.php?cat=12085
Ostfriese antwortete auf Aw: Lebensdauer einer Photovoltaikanlage
Wir haben unsere 1,3 kW/peak Anlage jetzt ca. 11 Jahre auf dem Dach. Immer noch keine Langzeiterfahrungen, aber viel länger wird man die bei Anlagen für den Privathaushalt in D auch kaum finden.
Grundsätzlich sind wir damit zufrieden, es hat vor 4-5 Jahren mal Probleme mit dem Wechselrichter gegeben. Es war eine Sicherung durchgebrannt und dann gab es nach dem Wechsel immer wieder Probleme mit dem Anlaufen. SMA hat dann den entscheidenden Tipp gegeben (obwohl die Garantie abgelaufen war): einmal die Kontakte des Sicherungshalters reinigen. Seitdem ist Ruhe und die Anlage läuft immer noch mit dem ersten Wechselrichter. Wenn der jetzt hopps gehen sollte, dann hat ein neuer obendrein auch noch einen deutlich höheren Wirkungsgrad, was den Austausch dann auch noch zumindest ein Stück weit bezahlt machen würde.
Vom Ertrag her ist unsere Anlage nicht mit aktuellen zu vergleichen, aber sie liegt im Rahmen. Die Leistung hat sich seit der Inbetriebnahme nicht verschlechtert, ich schreibe die Monatsdaten immer auf und die Schwankungen liegen im alle im Rahmen, wenn der Ertrag langsam weniger werden würde, müsste sich das inzwischen in den Zahlen niederschlagen.
Wenn die Anlage in 9 Jahren aus der Förderung geht, wird uns der Strom daraus fast nichts kosten, der Steckdosenstrom kostet dann sicher mind. 30 ct.. Dann können wir bestimmt noch 10-20 Jahre günstigen Strom beziehen. Was die Stromkosten betrifft wird meiner Meinung nach hier auch die größte Milchmädchenrechnung (zumindest im privaten Bereich) gemacht: nur weil die 20 Jahre um sind, muss die Anlage nicht abgebaut werden, sie kann noch lange Strom liefern, auch wenn es langsam vielleicht etwas weniger wird. Und dann kostet der Strom nur noch im unteren einstelligen Cent-Bereich.
Ich denke bei den moderneren Anlagen ist das nicht anders, in 30-40 Jahre liefern die bestimmt noch deutlich mehr als 50% ihrer ursprünglichen Leistung. Die Leistungskurve nimmt nicht abrupt ab, sondern stetig - es sei denn ein Modul wird undicht/zerstört.
Ich überlege schon seit geraumer Zeit eine größere Anlage hinzu zu nehmen und dann gleich mit einer Eigenverbrauchslösung. Mittlerweile kann man den Strom günstiger vom Dach holen als aus der Steckdose. Die Anlage sollte dann aber nicht maßlos überdimensioniert werden und man sollte dafür sorgen, dass man Verbrauch in die Mittagszeit verlagern kann (z.B. waschen).
Wenn man bedenkt, dass man heute schon Anlage für knapp 1600 Euro pro kW/peak bekommt dürfte sich die über die Jahre mehr als bezahlt machen. Die Angstmache um defekte Wechselrichter usw. ist meines Erachtens übertrieben. Klar kann mal was kaputt gehen, ein Fernseher geht auch mal kaputt, aber bei weiter steigenden Strompreisen geht das "bezahlt machen" immer schneller - das ist es, wovor die großern EVUs Angst haben und man versucht jetzt zu verhindern, dass sich immer mehr Haushalte PV aufs Dach packen. Lobbyarbeit bei der Regierung usw. - anders kann ich mir nicht erklären, warum die inzwischen günstigere PV ggü. der Offshore-Windenergie diskreditiert wird. Zumal die PV im privaten Bereich keinen Platz benötigt, der nicht sowieso schon verbaut ist.
Wer das Geld für eine Anlage liegen hat (5.000 € für knapp 3 kW), der bekommt dadurch wahrscheinlich eine höhere Rendite als bei der Bank...
Viele Grüße
vom Ostfriesen
Grundsätzlich sind wir damit zufrieden, es hat vor 4-5 Jahren mal Probleme mit dem Wechselrichter gegeben. Es war eine Sicherung durchgebrannt und dann gab es nach dem Wechsel immer wieder Probleme mit dem Anlaufen. SMA hat dann den entscheidenden Tipp gegeben (obwohl die Garantie abgelaufen war): einmal die Kontakte des Sicherungshalters reinigen. Seitdem ist Ruhe und die Anlage läuft immer noch mit dem ersten Wechselrichter. Wenn der jetzt hopps gehen sollte, dann hat ein neuer obendrein auch noch einen deutlich höheren Wirkungsgrad, was den Austausch dann auch noch zumindest ein Stück weit bezahlt machen würde.
Vom Ertrag her ist unsere Anlage nicht mit aktuellen zu vergleichen, aber sie liegt im Rahmen. Die Leistung hat sich seit der Inbetriebnahme nicht verschlechtert, ich schreibe die Monatsdaten immer auf und die Schwankungen liegen im alle im Rahmen, wenn der Ertrag langsam weniger werden würde, müsste sich das inzwischen in den Zahlen niederschlagen.
Wenn die Anlage in 9 Jahren aus der Förderung geht, wird uns der Strom daraus fast nichts kosten, der Steckdosenstrom kostet dann sicher mind. 30 ct.. Dann können wir bestimmt noch 10-20 Jahre günstigen Strom beziehen. Was die Stromkosten betrifft wird meiner Meinung nach hier auch die größte Milchmädchenrechnung (zumindest im privaten Bereich) gemacht: nur weil die 20 Jahre um sind, muss die Anlage nicht abgebaut werden, sie kann noch lange Strom liefern, auch wenn es langsam vielleicht etwas weniger wird. Und dann kostet der Strom nur noch im unteren einstelligen Cent-Bereich.
Ich denke bei den moderneren Anlagen ist das nicht anders, in 30-40 Jahre liefern die bestimmt noch deutlich mehr als 50% ihrer ursprünglichen Leistung. Die Leistungskurve nimmt nicht abrupt ab, sondern stetig - es sei denn ein Modul wird undicht/zerstört.
Ich überlege schon seit geraumer Zeit eine größere Anlage hinzu zu nehmen und dann gleich mit einer Eigenverbrauchslösung. Mittlerweile kann man den Strom günstiger vom Dach holen als aus der Steckdose. Die Anlage sollte dann aber nicht maßlos überdimensioniert werden und man sollte dafür sorgen, dass man Verbrauch in die Mittagszeit verlagern kann (z.B. waschen).
Wenn man bedenkt, dass man heute schon Anlage für knapp 1600 Euro pro kW/peak bekommt dürfte sich die über die Jahre mehr als bezahlt machen. Die Angstmache um defekte Wechselrichter usw. ist meines Erachtens übertrieben. Klar kann mal was kaputt gehen, ein Fernseher geht auch mal kaputt, aber bei weiter steigenden Strompreisen geht das "bezahlt machen" immer schneller - das ist es, wovor die großern EVUs Angst haben und man versucht jetzt zu verhindern, dass sich immer mehr Haushalte PV aufs Dach packen. Lobbyarbeit bei der Regierung usw. - anders kann ich mir nicht erklären, warum die inzwischen günstigere PV ggü. der Offshore-Windenergie diskreditiert wird. Zumal die PV im privaten Bereich keinen Platz benötigt, der nicht sowieso schon verbaut ist.
Wer das Geld für eine Anlage liegen hat (5.000 € für knapp 3 kW), der bekommt dadurch wahrscheinlich eine höhere Rendite als bei der Bank...
Viele Grüße
vom Ostfriesen
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Letzte Änderung: 30 Sep. 2012 10:54 von Ostfriese.
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30 Sep. 2012 07:39 #16832
von Touranus
Gruß
Markus
Fotos:
www.teichgalerie.eu/index.php?cat=16093
Touranus antwortete auf Aw: Lebensdauer einer Photovoltaikanlage
Hallo Weniger,
wir haben unsere Anlage seit 2006.
Sicherlich noch keine Langzeiterfahrung, aber bis jetzt keine Probleme, toi toi toi...
Die Wechselrichter sind heutzutage auch nicht mehr so das Problem (Kosten).
Es gibt Austauschgeräte für einen kleinen Preis und man muß nicht immer neue kaufen.
Unsere Platten haben eine Garantie von 20 Jahren bis 80% der Ausgangsleistung.
Unsere Wechselrichter hatten 5 Jahre Garantie und sollen wenn es gut läuft so 7-8 Jahre halten.
wir haben unsere Anlage seit 2006.
Sicherlich noch keine Langzeiterfahrung, aber bis jetzt keine Probleme, toi toi toi...
Die Wechselrichter sind heutzutage auch nicht mehr so das Problem (Kosten).
Es gibt Austauschgeräte für einen kleinen Preis und man muß nicht immer neue kaufen.
Unsere Platten haben eine Garantie von 20 Jahren bis 80% der Ausgangsleistung.
Unsere Wechselrichter hatten 5 Jahre Garantie und sollen wenn es gut läuft so 7-8 Jahre halten.
Gruß
Markus
Fotos:
www.teichgalerie.eu/index.php?cat=16093
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29 Sep. 2012 18:28 #16827
von ThorstenC
Schwimmteich nicht in klassischer NG-Filterabfolge,
Schwerkraftfilteranlage mit
4 offenen Bodenabsaugungen,
2 Skimmern in Schwerkraft, in KG110
zentraler Filterung 0,07mm über Trommelfilter,
Luftheber als Pumpe und Filterteich nach NG-Vorbild.
Nur meine Laienhafte Meinung und Erfahrungen.
ThorstenC antwortete auf Aw: Lebensdauer einer Photovoltaikanlage
Warum nicht... Fragen kann er ja mal.
Wir standen auch schonmal vor der Entscheidung- PV Anlage Ja/ Nein.
Bei mir kam dann ein Nein raus, weil
-ich unser Dach mit grünen glasierten Ziegeln eingedeckt habe und mir das schicke Dach nicht "versauen wollte"
-die PV- Module auf dem Dach könnten einige Jahrzehnte halten.... mit viel Glück
-Knackpunkt ist der Wechselrichter wo die Gleichspannung von den PV- Modulen in Wechselspannung zum Einspeisen umgewechselt wird
Die arbeiten auf Leistung und dort dürften die ersten Rep. oder Austauschaktionen anfallen- spez. die Kondensatoren werden stark belastet.
Man kann ja uch Versicherungen abschließen- die kosten aber auch und "drücken" die schöne Rechnung der Vertreterverkäufer.
Ohne Nebenkosten/ Rep. rentieren sich die meisten Anlagen so nach ca. 10 Jahren.....
Wie lange hält z.B. ein (moderner)Fernseher, wenn er täglich 10 Stunden vollgas läuft...
Wir standen auch schonmal vor der Entscheidung- PV Anlage Ja/ Nein.
Bei mir kam dann ein Nein raus, weil
-ich unser Dach mit grünen glasierten Ziegeln eingedeckt habe und mir das schicke Dach nicht "versauen wollte"
-die PV- Module auf dem Dach könnten einige Jahrzehnte halten.... mit viel Glück
-Knackpunkt ist der Wechselrichter wo die Gleichspannung von den PV- Modulen in Wechselspannung zum Einspeisen umgewechselt wird
Die arbeiten auf Leistung und dort dürften die ersten Rep. oder Austauschaktionen anfallen- spez. die Kondensatoren werden stark belastet.
Man kann ja uch Versicherungen abschließen- die kosten aber auch und "drücken" die schöne Rechnung der Vertreterverkäufer.
Ohne Nebenkosten/ Rep. rentieren sich die meisten Anlagen so nach ca. 10 Jahren.....
Wie lange hält z.B. ein (moderner)Fernseher, wenn er täglich 10 Stunden vollgas läuft...
Schwimmteich nicht in klassischer NG-Filterabfolge,
Schwerkraftfilteranlage mit
4 offenen Bodenabsaugungen,
2 Skimmern in Schwerkraft, in KG110
zentraler Filterung 0,07mm über Trommelfilter,
Luftheber als Pumpe und Filterteich nach NG-Vorbild.
Nur meine Laienhafte Meinung und Erfahrungen.
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29 Sep. 2012 16:29 #16824
von Hebbe
Schwimmteich 6x15m, Tiefe 1m bis 1,50, Filtergraben 3m x 10 m x 0,7m komplett vermörtelt. Teichpumpe 16000
Hebbe antwortete auf Aw: Lebensdauer einer Photovoltaikanlage
Ähh, meinst du dass die hier richtig bist in diesem Forum ?
Gruß Hebbe :huh:
Gruß Hebbe :huh:
Schwimmteich 6x15m, Tiefe 1m bis 1,50, Filtergraben 3m x 10 m x 0,7m komplett vermörtelt. Teichpumpe 16000
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29 Sep. 2012 10:50 - 10 Okt. 2012 08:23 #16816
von Weniger
Lebensdauer einer Photovoltaikanlage wurde erstellt von Weniger
Hallo ihr Lieben!
Ich wohne mit meinen Eltern zusammen in einem Haus und wir sind am Überlegen, uns eine Photovoltaikanlage anzuschaffen...
Jedoch ist das ziemlich teuer und wir wissen kaum etwas darüber. Meine Eltern sind davon absolut überzeugt und schon ordentlich am sparen.
Habt ihr Erfahrungen mit Photovoltaikanlagen gemacht?
Könnt ihr mir was zu Lebensdauer einer Photovoltaikanlage erzählen? Google sagt ca. 40 Jahre.. stimmt das?
Liebe Grüße, Weniger!
Ich wohne mit meinen Eltern zusammen in einem Haus und wir sind am Überlegen, uns eine Photovoltaikanlage anzuschaffen...
Jedoch ist das ziemlich teuer und wir wissen kaum etwas darüber. Meine Eltern sind davon absolut überzeugt und schon ordentlich am sparen.
Habt ihr Erfahrungen mit Photovoltaikanlagen gemacht?
Könnt ihr mir was zu Lebensdauer einer Photovoltaikanlage erzählen? Google sagt ca. 40 Jahre.. stimmt das?
Liebe Grüße, Weniger!

Letzte Änderung: 10 Okt. 2012 08:23 von admin.
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