RE: Probleme , Krankheit, Stör, Accipense

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28 Juni 2020 11:20 #30140 von Norbert
Ich grüße ...

und vermute eher ein Problem im Zusammenhang mit dem Pflastern.
Wenn das Pflaster abgerüttelt wird, ist das unter Wasser viel lauter als an Land.
Ich hatte das im Zusammenhang mit Pflasterarbeiten am Unterwasserpark geprüft. In 60 m (unter Wasser) Entfernung war das gefühlt so laut wie an Land in 5 m Abstand zur Rüttelplatte.
Die großen Störe hat das damals nicht gestört. Wir hatten allerdings über die Jahre einige (wenige) Verluste durch Anschwimmen an eine Wand (Auch mit 45° an eine glatte Folienwand). Weder in Sektionen noch in MRT und Ultraschall haben wir Veränderungen gefunden. Wir haben die Fische aber nie wieder vital bekommen.
Ich kenne das aber nicht von kleinen Sterlets - die haben ja eigentlich gar nicht die Beschleunigung und Masse, um solche Effekte zu erzeugen.
Unsere haben aber nie gefressen. Vielleicht wird das bei Dir noch was.
Wäre nett, wenn Du weiter berichten könntest.
Gruß
Norbert von NaturaGart

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27 Juni 2020 18:34 - 27 Juni 2020 19:13 #30136 von Moguai0167
Also die Wasserwerte:
PH 7,6
KH 6°d
GH. 8°d
CL2 0
O2 Kann ich nicht messen

NO2 und NO3 waren nicht nachweisbar.
(Hab grad jedoch gesehen, das die Teststreifen 05-2019 abgelaufen waren)
Zur O2-Gewinnung dient ein 13,5m Filtergraben, sehr gut bewachsen,
ein 1m Wasserfall und, seit heute, ein Kompressor mit Luftausströmerleiste.
In den letzten 2 Jahren ging es den Fischen scheinbar gut.

Gruß
Stefan

Teichinfos:
ST
Oberfläche: ca. 95qm
Vol. : ca. 100000L
Tiefe: 1,60m

FG
Vol. : 10000L
Länge: 13m. Tiefe: 60 cm

Technik:
1x NG10000 für die ZST
1x 6000er Pumpe 12V für Skimmer


Letzte Änderung: 27 Juni 2020 19:13 von Moguai0167. Begründung: Zusatzinfos

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27 Juni 2020 10:47 #30134 von Lenny
Hi
Schöner Stör.

Es gibt dazu unzählige viele Fragen.
Z.b
Wie sind die Wasserwerte, vom Sauerstoff bis hin zu Nitrit und Ph usw. ?

Hat der sich doll erschrocken bei den arbeiten. Denn wenn er flüchtet und gegen eine Teichwannd schwimmt ist es nicht einfach wieder gut?

Ich habe auch ein paar Schwimmen. Es kann auch einfach mal so sein, das einer am Boden liegt.
Oft heisst es dann, die sterben. War bei mir noch nie der fall.
Auch starke Temperatur Wechsel, gerade dann wenn es schnell über 26 Grad geht passt auch nicht gut. Dann sollte man nicht mehr füttern.

Außerdem, wenn er zu wenig Nahrung hatte, schwimmt der nach dem Verzehr nicht einfach wieder rum. Das kann schon ein bis acht Tage dauern.

Wenn er richtig fit ist, sollte er sich auch 3- 5 Stunden mit einer Sportlichen Geschwindigkeit bewegen.

Ein Tierarzt ist aber auf jeden Fall die beste Wahl.

Grüße

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27 Juni 2020 09:14 #30133 von Moguai0167
Leider bislang doch keine große Besserung,
Er frißt gut aus der Hand aber liegt über Stunden nur auf einer Stelle im Flachwasser (Sandstrand) und gräbt sogar die Nase immer wieder in den Sand.

Jetzt weis ich echt nicht was tun?
Ich denke Zuviel Futter macht es vermutlich auch nicht besser oder wie seht Ihr das?
Wir haben ihm jetzt einen Sonnenschirm aufgestellt. :-)

Gruß

Stefan

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ST
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Vol. : ca. 100000L
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26 Juni 2020 22:00 #30132 von Moguai0167
Hallo zusammen,

einer meiner beiden ca. 60cm großen Störe hatte aktuell ebenfalls ein Problem:

Wir fanden Ihn in der Nähe des Bacheinlaufs in ca. 1,2m Wassertiefe in leicht gekrümmter Haltung auf des Seite schwimmend.

Da wir heute einen Pflasterer in unmittelbarer Teichnähe hatten, viel zunächst mein Verdacht auf eine Vergiftung durch Trasszement. Der Pflasterer war zwar ausdrücklich darauf hingewiesen worden, dass keinesfalls auch nur geringste Mengen Zement in das Wasser gelangen dürfen - aber ausschließen konnte ich es eben leider auch nicht.

Wir haben das Tier zunächst separiert und optisch auf Verletzungen untersucht.
Da wir keine Verletzungen fanden versuchte ich einen Wasserwechsel mit laufendem Wasser in einem Speisfass. Auch hier war über längere Zeit keinerlei Besserung erkennbar. Immer wieder drehte er sich auf die Seite und er schien leicht gekrümmt.

Nachdem ich hier im Forum diesen Thread fand, versuchten wir ihn zu füttern und tatsächlich, er fraß mit wahren Heishunger!

Die „Beifische“ (Gründlinge, Elritzen und Bitterlinge) hatten sich dermaßen vermehrt, dass diese den Stören scheinbar das Futter weggefressen haben. Wir haben diese jetzt mittels Reusen größtenteils abgefischt und (mit Genehmigung des Fischereivereins in einem naheliegender Biotop wieder ausgesetzt.

Ich hoffe, dass der Stör sich jetzt bald erholen wird.

Danke für den Tipp mit der Handfütterung, auf die Idee hätte ich allerdings auch mal selbst kommen können.

Grüße

Stefan

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ST
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Vol. : ca. 100000L
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08 Sep. 2019 08:38 #29077 von Ansaliadlu
Ja es lohnt sich. Nur schade konnte ich den anderen beiden nicht mehr helfen. Aber wenigstens hat Chef jetzt verstanden , das wir bei neuen Tieren ebenso verfahren müssen. Danke euch für eure Antworten

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